Tipps zum Einstieg in das Gesunde Denken (begründet von Viktor Philippi)

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Dankbarkeit öffnet die Seele

Viele Menschen denken, dass sie dankbar sind. Erhalten Sie Lob oder ein Geschenk, bedanken sie sich und nehmen es gerne an. Aber entspricht das Geschenk nicht den Vorstellungen, macht sich Enttäuschung breit. Machen Sie sich bewusst, dass Unzufriedenheit nichts anderes ist als Undankbarkeit. Unzufriedenheit betrübt die Menschen am meisten auf der seelischen Ebene. Dadurch machen sich viele Menschen das eigene Leben sehr schwer, denn es fehlt die Harmonie. Lernen Sie für alles dankbar zu sein und zu bleiben. Halten Sie deswegen einmal am Tag inne und bedanken Sie sich für die vielen schönen Dinge in Ihrem Leben. Fällt es Ihnen am Anfang noch schwer, da Sie sich vielleicht gerade in einer schwierigen Situation befinden, denken Sie: Gott sie Dank so und nicht noch schlimmer.“ Damit bringen Sie schon viel Dankbarkeit zum Ausdruck und schlimmer kann es immer sein. Von Tag zu Tag wird es Ihnen leichter fallen, sich zu bedanken und und sie werden merken, dass Sie immer zufriedener werden mit dem was Sie haben und sind. Harmonie und innerer Frieden werden sich in Ihnen ausbreiten und Ihre Ausstrahlung wird sich zum Positiven verändern. Nicht umsonst gibt es das Alte Sprichwort: „Wer den Pfenning nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.“

Vergebung befreit die Seele

Jeder Mensch wurde bereits in seinem Leben von Mitmenschen gekränkt, verletzt oder enttäuscht. Dadurch entsteht bei den Betroffenen Schmerz und Trauer. Oft können oder wollen sie ihren Mitmenschen ihr Fehlverhalten nicht verzeihen und müssen ständig über die Geschehnisse nachdenken. Dieses „nicht loslassen und vergeben können“ führt jedoch nur zu Disharmonie bei den gekränkten Menschen und sie werden sich immer schlechter fühlen. Kränkungen und Verletzungen, die Sie Ihren Mitmenschen nicht vergeben können, lassen Blockaden auf Ihrer Seele entstehen und Sie krank werden. Aber auch negative Gedanken, Worte oder Taten, die von Ihnen bewusst oder auch unbewusst und ungewollt ausgehen, erzeugen Blockaden in Ihnen selbst und den beteiligten Personen. Bitten Sie deshalb alle Ihre Mitmenschen  oder spezielle Personen von Herzen – in Gedanken – um Vergebung und vergeben Sie ihnen für all das was Sie gekränkt und enttäuscht hat. Denken Sie immer daran, dass die Kränkungen und Verletzungen auf Ihrer Seele lasten und Sie zerstören. Es ist Ihre Aufgabe, sich davon zu befreien. Der Andere, der verletzt hat, hat es vielleicht ganz ohne Absicht getan oder es längst wieder vergessen. Sicher wird Ihnen die Vergebung bei gewissen Menschen nicht leicht fallen. Aber denken Sie daran: Schaffen Sie es, sich und anderen zu vergeben, kehrt Frieden und Harmonie in Ihnen zurück, denn Sie haben diese Verletzung losgelassen und Ihre Seele davon befreit.

Annahme bringt der Seele den Frieden

Konflikte zwischen den Menschen führen dazu, dass sie nicht zur Ruhe kommen können. Jede freie Sekunde wird über den Konflikt nachgedacht, darüber geredet und manch einer träumt sogar davon. Nehmen Sie den Konflikt an, auch wenn es Ihnen schwer fällt, weil Sie meinen im Recht zu sein. Erst durch die Annahme werden Sie wieder fröhlich und  Ihr Leben harmonischer. Viele Menschen machen andere oft schlecht, um sich selbst besser darzustellen. Dies zeigt aber nur, dass sie selbst mit sich unzufrieden und damit undankbar sind. Solange sich nichts verändert, bleiben Sie mit sich im Konflikt und damit auch mit Ihren Mitmenschen und  den Dingen von denen Sie umgeben sind und über die Sie sich ärgern. Fangen Sie an sich mit sich selbst zu beschäftigen und nicht die Probleme und Schuld Anderen aufzubürden. Betrachten Sie Ihre eigenen Schwächen und sagen Sie: Gott sei Dank habe ich nur diese Schwächen entdeckt und nicht noch mehr. Und bitte meine liebe Seele vergib mir für all die Unzufriedenheit, die in mir, gegenüber anderen und mir selbst entstanden ist und womit ich mich selbst verletzt habe. Und vergib mir bitte, meine liebe Seele, für all meine Minderwertigkeitsgefühle, für all den Druck, den ich mir durch Forderungen und hohen Erwartungen selbst aufgesetzt habe.“ Wenn Sie dies in dieser Reihenfolge regelmäßig, Tag für Tag, durchführen, haben Sie sich schon etwas stärker gemacht und Ihre eigenen Schwächen geschwächt. Annehmen liegt bei der Seele, nicht beim Geist. Wenn Sie sich Stück für Stück und Tag für Tag so annehmen wie Sie sind, mit all Ihren Schwächen, werden Sie bald merken, dass Sie viel weniger Konflikte mit Ihren Mitmenschen und der Welt haben. Sie werden viel zufriedener und gelassener. Und so werden Sie auch den Spruch verstehen: „Verändere dich selbst, dann verändert sich die Welt.“

 

Textquelle: THEOMEDIZIN – 09/2016 http://www.biomez.de/verbandszeitschrift